Sie finden hier ausführlichere Informationen zu den Unterkünften, dem Kursablauf und mehr. Bitte klicken Sie immer auf die Überschriften.

Wo finde ich Übernachtungsmöglichkeiten für mich?

Auf der Seite der Stadt Herbstein hier

In Herbstein gibt es etliche Pensionen und Ferienwohnungen, 2 Hotels und einen Wohnmobolstellplatz.

Zelten und auch Wohnmobile abstellen kann man auch beim CVJM Feriendorf.

Anhand der interaktiven Karte auf unserer "Anfahrt" Seite , können Sie leicht sehen, wie weit es von der jeweiligen Übernachtungsmöglichkeit zum Park oder den Stallungen ist.

Bei uns am Hof oder den Stallungen gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten.

Wie kann ich vom Kurs zurücktreten?

Die Regelungen finden Sie in unseren AGB's
Wir raten dringen zum Abschluss einer Seminar-/Reiserücktrittsversicherung. Diese sind schon ab 10,- € erhältlich.

Ausrüstung /Anforderungen

An den Hindernissen in unserem Extreme Trail Park können schon ganz junge Pferde gefördert werden. Einen ganzen Kurs kann man mit Pferden ab 2 Jahren machen.
Die Technik der Bodenarbeit verstehen alle Pferde innerhalb kürzester Zeit, daher können auch Pferde ganz ohne Vorkenntnisse der Bodenarbeit problemlos an den Kursen teilnehmen.

Die Pferde sollten allerdings halfterführig sein.
Losreißen, treten und beißen sollte nach Möglichkeit nicht zu den dauernd vorkommenden Verhaltensweisen des Pferdes gehören.
Bitte beachten Sie, dass nur Pferde bis ca. 700kg die Anlage uneingeschränkt nutzen können! Deutlich schwerere Pferde können manchen Holzhindernisse nicht benutzen.

Die Pferde

Für die Pferde wird am Anfang Beinschutz für alle 4 Pferdebeine benötigt! Der Beinschutz dient in erster Linie dazu, Hautabschürfungen der Anfänger-Pferde zu vermeiden, denn an den Hindernissen unerfahrene Pferde lassen schon mal ein Bein über den Rand eines Hindernisses rutschen oder treten daneben.
Gut geeignet sind Combination-Boots aber auch Boots oder einfache Bandagen mit Springglocken schützen gut. Sie müssen jetzt nicht unbedingt neue Dinge anschaffen, meist kann man sich Boots oder Bandagen bei Bekannten ausleihen.
Stollen oder Widia-Stifte im Hufschutz schließen von der Nutzung des Extreme Trail Parks aus!
Normale Eisen, Barhuf, Hufschuhe oder Slidingeisen sind auf der Anlage kein Problem.

Ein Stick/Gerte wird nicht benötigt.

Für die Bodenarbeit hat sich die Verwendung des Knotenhalfters und eines 14mm Seils von ca. 4m Länge gut bewährt. Ein gut sitzendes Knotenhalfter und ein qualitätvolles Seil kann man immer gut gebrauchen, sparen Sie hier nicht an der falschen Stelle.

HALFTER: Zu große oder zu kleine Halfter scheuern oftmals, das Halfter sollte für die meisten Pferde einen Seildurchmesser von 6mm haben, dünnere Halfter sollten nur bei korrekturbedürftigen Pferden zum Einsatz kommen und die dickeren Halfter sitzen schlecht und scheuern oft.

LEITSEIL: Das Leitseil muss über genügend Schwere verfügen, um einen guten Slack zu haben. Wenn schon ein Metall-Haken am Seil ist, sollte dieser nicht zu groß und auch nicht zu schwer sein. Ideal sind Seile mit austauschbaren Haken, die nur eingeschlungen sind. Beginner sind mit einem 4m Seil gut ausgestattet, das kann man dann auch im täglichen Einsatz verwenden.

Schöne Halfter in unterschiedlichen Größen und Seile in Profi-Qualität können Sie auch bei uns erhalten. Klick

Gegebenenfalls Fliegenschutz / Regendecke.

Die Menschen

Im Gegensatz zu den Einzelstunden finden die Kurse bei nahezu jedem Wetter statt. Zweckmäßige Kleidung ist empfehlenswert. Der Vogelsberg gehört zu den eher kühlen Regionen Deutschlands.
Wir empfehlen für die Bodenarbeit: festes (wasserdichtes) Schuhwerk und evtl. Handschuhe.
Sicherheitsausrüstung zum Reiten: Helm, Handschuhe, geeignete Reitschuhe/-stiefel werden empfohlen und sind für Teilnehmer unter 18 Jahren verpflichtend.

Extreme Trail Kollektion Knotenhalfter mit passendem Seil Beinschutz, Stufen im Extreme Trail Park langes Seil, Bodenarbeit

Unterbringung der Gastpferde
Boxen in der Feldscheune

Ihr Pferd wird bei uns in einer Box untergebracht. Wasser, Heu und Stroh sind inclusive. Kraftfutter bringen Sie sich bitte selber mit, sofern nortwendig. Koppeln oder Paddocks bieten wir nicht an.

Es stehen 15 Gastboxen zur Verfügung. Einen Eindruck bekommen Sie von den Bildern, auf dieser Seite. 

Jedes Pferd erhält einen eigenen Stellplatz. Gemeinsam anreisende Pferde stehen nach Möglichkeit nebeneinander, bitte vermerken Sie dies auf dem Anmeldeformular. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass pro Kursteilnehmer i.d.R. nur ein Pferdeeinstellplatz verfügbar ist.
Die meisten Boxen bestehen aus Panelteilen mit mindestens einer festen Wand. Im unteren Bereich der Panelteile ist zwischen den Pferden eine Holzplatte angebracht.
In den Boxen befinden sich Eimerhalter für die Wassereimer, passende Eimer stehen bereit. Die Eimer sind ebenso wie die Boxen nummeriert, bitte verwenden Sie immer nur den entsprechend nummerierten Eimer. Für die Kraftfutterfütterung müssen Sie einen eigenen Trog mitbringen.
Die Boxen sind komplett zur Selbstversorgung, Sie misten und füttern selber.
Alle Einstellplätze werden mit Stroh eingestreut und sind mit einer Grundeinstreu vorbereitet. Sollte Ihr Pferd eine Einstreu mit Spänen benötigen, so vermerken Sie dies bitte schon bei Ihrer Anmeldung.

Wir verwenden zur Stallhygiene Effektive Mikroorganismen und/oder eine Mineralienmischung. Sollten Sie ein Pulver auf dem Boden feststellen, so können Sie sicher sein, dass es Ihrem Pferd nicht schädlich werden kann, auch dann nicht, wenn es aufgenommen wird. So werden Schadgase gebunden, Bakterien, Viren und Pilzkeime eliminiert.

Der Stellplatz muss bei Ihrer Abreise komplett entmistet und ausgekehrt werden.
Bitte lassen Sie kein Heu oder Stroh in der Box zurück und berücksichtigen Sie dies beim Einstreuen und der letzten Morgenfütterung. Heu, welches in der Box liegen bleibt, macht Ihr Pferd auch nicht satt! Bedenken Sie auch, dass die Pferde während der Kurszeiten grasen können, auch der empfindlichste Pferdemagen erleidet bei uns keinen Leerstand.

Angefeuchtetes Heu muss in Heunetzen gefüttert werden, welche Sie selber mitbringen müssen. Bitte wässern Sie nicht das Heu auf dem Boden der Boxen oder in den teilweise vorhandenen Krippen. Am einfachsten, Sie bringen sich eine Gießkanne mit und wässern das Heu im Heunetz außerhalb der Boxen!

Bitte beachten Sie, dass die Gastboxen deutlich getrennt von den Stallungen unserer Privatpferde sind. Wenn sie allein fahren und recht früh ankommen oder nach dem Kurs noch 1-2 Tage bleiben möchten, dann steht Ihr Pferd u.U. allein im Stall.

Sollte Ihnen unser Angebot der Pferdeunterbringung nicht zusagen, können Sie Ihr Pferd in den rundum geschlossenen Boxen des Reitvereins unterstellen, bei den umliegenden Wanderreitstationen oder auf der Koppel des CVJM Feriendorfes unterbringen. Bitte kontaktieren Sie für Details dieser Angebote die Anbieter selber.

Die Feldscheune von außen, 10 Boxen für GastpferdeBoxen in der Lanzenhainer Str. 5 Gastboxen

Sie sehen hier die Feldscheune von außen, die Boxen in der Feldscheune sehen Sie oben im Artikel.

Die Boxen am Hof sehen Sie auf dem 2. Foto.

An- und Abreise mit eigenem Pferd

Wir möchten Ihnen eine individuelle Anfahrtszeit ermöglichen, dazu sind wir aber auf Ihre Mithilfe angewiesen:

Teilen Sie uns Ihre ungefähre Ankunftszeit bitte bei der Anmeldung, spätestens aber 1-2 Tage vor dem Kurs per mail mit.

Sie können am Tag vor dem Kurs anreisen, dann fahren Sie zur Feldscheune bzw. zu uns an den Hof, wo Ihr Pferd untergebracht ist erfahren Sie kurz vor dem Kurs per mail. Erfahrungsgemäß ändert sich bis kurz vor dem Kurs noch die Zusammenstellung, daher hat es sich bewährt, die Boxenverteilung auch erst kurz vor dem Kurs vorzunehmen.
Bitte benutzen Sie die interaktive Karte auf unserer Homepage, um sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen! Zoomen Sie ganz nah heran, dann sehen Sie die Anfahrten gut. Weiterhin bieten wir Ihnen dort Anfahrtsbeschreibungen zum Herunterladen an.

Sie stellen Ihr Pferd selbständig ein.

Im Stall hängt ein Zettel aus mit der Boxenverteilung, diese kann nicht geändert werden.

Wir kommen gegen 15.00h und noch einmal gegen 18.00h an die Feldscheune.
Dann fahren wir zusammen mit Ihnen Ihr Gespann auf den Extreme Trail Park, wo es über den Kurszeitraum geparkt werden kann. Bis dahin stellen Sie Ihren Hänger provisorisch an der Feldscheune ab, bitte lassen Sie Platz für die anderen Teilnehmer. Achten Sie unbedingt darauf, dass der landwirtschaftliche Verkehr ungehindert den Weg passieren kann. Die Wiesen um die Feldscheune dürfen NICHT zum Parken genutzt werden! Aber Sie können vorübergehend am Anbindeplatz der Feldscheune parken.

Sollten Sie nach 18.00h ankommen, lassen Sie Ihren Hänger über Nacht an der Feldscheune stehen und bringen ihn am Morgen des Kurstages ab 9.30h auf den Park hoch.

In der Feldscheune gibt es kein elektrisches Licht, Sie sollten nach Möglichkeit noch bei Tageslicht ankommen, ansonsten verwenden Sie das Licht Ihres Fahrzeuges.

Sollte es Probleme geben, rufen Sie uns an: 0170 88 50 606

Wenn Sie erst am ersten Kurstag morgens ankommen, fahren Sie gleich zum Extreme Trail Park. Ab 9.30h ist die Anlage geöffnet. Sie haben nach dem Kurs genügend Zeit, Ihr Pferd in seiner Box unterzubringen.

Die Abreise sollte möglichst direkt nach Kursende erfolgen, spätestens jedoch bis 17.00h. Für eine andere Regelung bitten wir um vorherige Absprache!
Möchten Sie nach dem Kurs noch einige Tage bleiben wollen, so ist dies nach Absprache möglich. Sie können Ausritte im herrlichen Vogelsberg machen oder auch den Extreme Trail Park nutzen, um das Gelernte gleich anzuwenden.

Kurszeiten

Jeder Kurs beginnt am ersten Tag um 10.00h und endet am letzten Tag gegen 16.00h.
Üblicherweise beträgt die Gruppengröße 6-8 Personen. An den Wochenenden können 2 Gruppen parallel trainieren, mit 2 Trainern.

An den Kurstagen können Sie ab 9.30h auf dem Extreme Trail Park eintreffen.

Die Unterrichtszeit wird nur von einer kurzen Mittagspause (ca.30-45Min) unterbrochen. In dieser Zeit können Sie Ihr Pferd in einer der Panelboxen auf dem Park unterbringen. Wer möchte kann sich auch aus eigenem Material einen Paddock abstecken. Bitte äppeln Sie auch diese Paddocks ab!

Bei kleineren Gruppen behalten wir uns vor, die Unterrichtszeiten anzupassen.

Bei 2-tägigen Kursen über das Wochenende gehen wir am Samstag Abend meist mit den Teilnehmern gemeinsam in die Pizzeria.

Kursablauf bei Wochenendkursen
  • Ihr Pferd ist über den ganzen Kurszeitraum bei Ihnen, außer in der Mittagpause
  • Sie sollten das Kursgeschehen aufmerksam beobachen, denn man lernt auch vom Zuschauen. Ihr Pferd kann, während andere Teilnehmer dran sind, an der Hand grasen und so regenerieren.
  • Trainingsbeginn 10.00h, Ankunft der Teilnehmer auf dem Park 9.30h
  • Tag 1 für alle Bodenarbeit, Tag 2 Vertiefung der Bodenarbeit oder geritten, ganz nach individueller Absprache.
  • Nach der Teilnahme an einem Kurs können Sie zu den Trainings für 25,- € /Tag kommen, daher ist es uns wichtig, Ihnen viele allgemeine und weiterfühende Tipps zur Arbeit an den Hindernissen zu geben.

Unsere Idee von Extreme Trail ist nicht, dass Pferde über alle Hindernisse gehen, sondern dass die Einflussnahme des Menschen auf den Partner Pferd auch in Situationen funktioniert, die dem Pferd suspekt erscheinen. Dass die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd für das Pferd verständlich ist, an den Hindernissen wird das stellenweise einfacher, da die Pferde die Aufgabe selber erfassen können und die Ansagen des Menschen so einfacher verstehen können. Unsere Hindernisse sollen nicht spektakulär sein, sondern hier in Herbstein setzten wir uns immer damit auseinander, welche Muskelguppen bzw. Bewegungsabläufe eines Reitpferdes trainiert werden sollten. Daraus entwickeln wir dann den Bau der Hindernisse, sowie den Trainingsaufbau und -ablauf.
Es kommt uns nicht darauf an, den Pferden das Bewältigen eines bestimmten Hindernisses anzudressieren, sondern es soll die Zusammenabeit und der Gehorsam des Pferdes trainiert werden, dadurch werden Dinge, die im Extreme Trail Park Herbstein geübt werden auch auf andere Situationen übertragen. Dies bestätigen uns auch die Rückmeldungen der Teilnehmer. Nur über das Hindernis kommen ist uns lange nicht gut genug. Sie sollten daher schon etwas Geduld mit Ihrem Pferd mitbringen (und vielleicht auch mit sich selber) und nicht am ersten Wochenende schon auf der Hängebrücke drehen wollen oder erwarten, dass Ihr Pferd die Anlage in Liberty meistert. Es soll Ihnen zuhören und vertrauen, die Bewegungsabläufe sollen optimiert werden, das ist Qualität von Training, wie wir es verstehen. Steigern können Sie sich dann beim weiteren Arbeiten in den Trainings.

Sie sollten so gegen 9.30h auf dem Park mit Ihrem Pferd eintreffen. Dann haben Sie Zeit den Beinschutz anzulegen, die Haftungsentbindung abzugeben und das Pferd hat Gelegenheit, sich an die Umgebung zu gewöhnen und schon mal etwas zu grasen.

Sie können jederzeit einen der Paddocks nutzen, wer seinen Hänger geschickt geparkt hat, kann natürlich auch am Hänger anbinden.

Um 10.00h beginnen wir mit allen Pferden. Da Sie ja darauf brennen etwas zu tun, ersparen wir uns die Vorstellungsrunden und theoretische Einführungen.

Meist sind es an den Wochenenden 2 Guppen à 6-7 Teilnehmern, eine Gruppe arbeitet mit Hardy, die andere Gruppe mit Andrea Baumbach.

Die Pferde würden bei kontinuierlicher Arbeit schnell ermüden, daher ist es für die Pferde sehr gut, wenn sie grasen können, während ein anderer Teilnehmer dran ist. Der Mensch sollte natürlich zuschauen und geistig aktiv teilnehmen, so kann man sehen, was man beispielsweise mit einem zögerlichen oder eiligen Pferd macht, um das Hindernis zu erarbeiten. Man kann seinen Blick schulen, denn auch beim Zuschauen kann man viel lernen. So ist Ihr Pferd fast den ganzen Tag neben Ihnen, nur in der eher kurzen Mittagspause können Sie es in einem Paddock unterbringen. Bitte befreien Sie Ihr Pferd in der Mittagspause vom Beinschutz!

Die Teilnehmer bringen sich einen Imbiss selber mit.

Der erste Kurstag findet für ausnahmslos alle Teilnehmer in Bodenarbeit statt. Am 2. Kurstag kann man überlegen, ob man reiten sollte oder weiter in der Bodenarbeit bleiben möchte. Man kann auch nur einzelne Hindernisse reiten und andere vom Boden aus machen, das wird ganz individuell gestaltet.

Am Morgen nehmen wir gern Taschen o.ä. von Ihnen im Auto mit auf den Park.

Gruppen an Wochentagen

An Wochentagen

Alle unsere ehemaligen Kursteilnehmer, die die Anlage wochentags zum freien Training nutzen möchten, können dies nach Absprache tun. Nutzungsgebühr 25,-€/Tag

Alle, die noch keinen Kurs bei uns besucht haben:

Nach Vereinbarung können Gruppen ab 4 bis max. 8 Personen wochentags Unterricht auf dem Extreme Trail Park buchen. Info hier

Einzelstunden bieten wir eigentlich nur noch unseren ehemaligen Kursteilnehmern an. Meist steht der Aufwand von Anfahrt und Trainingszeit in keinem Verhältnis. Schauen Sie doch mal bei unseren Terminen vorbei, vielleicht ist doch einer der Kurse für Sie möglich.

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